Warum legen meine Wachteln keine Eier? Es gibt verschiedene Gründe, warum Legewachteln keine oder nur wenige Wachteleier legen. Hier gibt...
Manche Wachtelbesitzer wundern sich im Spätsommer, Herbst, manchmal auch im Frühling, wenn ihre Wachteln struppig und gerupft aussehen und viele Federn im Stall verteilt sind. Wenn der Angriff eines Fressfeindes, ein aufdringlicher Hahn oder eine grobe Pickordnung auszuschließen sind, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Geflügelmauser.
Wachteln bekommen einmal oder auch zweimal im Jahr die Mauser. In diesem Beitrag geht es darum, die Mauser bei Wachteln zu erkennen, was es für die Legewachteln bedeutet und wie Wachtelhalter die Tiere in dieser Lebensphase unterstützen können.
Die Geflügelmauser ist ein natürlicher Prozess, bei dem Vögel, wie Wachteln und Hühner, ihr Gefieder erneuern. Dabei werden die alten Federn abgeworfen und neue Federn wachsen nach. Das Federkleid der Wachteln erneuert sich und manchmal sehen die Legewachteln sogar etwas anders aus als vor der Mauser.
Eine intensive Mauser kommt jedes Jahr meist im Spätsommer, Herbst im September bzw. Oktober oder auch zusätzlich als kleine bzw. unauffällig Mauser im Frühling.
Die Geflügelmauser bei Wachteln ist Hormongesteuert. Und die Hormone werden von der Tageslänge, Sonnenstunden pro Tag, Strahlungsintensität, Temperatur und möglichen Stress beeinflusst. Wenn die Tage im Spätsommer und Herbst kürzer werden, beginnt bei Wachteln die Mauser.
• Die Basis für gesunde Wachteln ist immer ein ausgewogenes hochwertiges Wachtelfutter (#Anzeige). Zusätzlich zu diesem können Legewachteln während der Mauser mit einer Extraportion Proteinen und Kalzium unterstützt werden.
• Kalzium: Legewachteln benötigen in der Mauser mehr Kalzium für die Federbildung. Kalzium kann Wachteln beispielsweise in Form von Mineralgrit (#Anzeige), flüssiges Kalzium ins Trinkwasser gemischt (#Anzeige), Winter-Fit Nahrungsergänzung für Wachteln (#Anzeige), Muschelkalk oder fein zermahlenen Wachteleierschalen zugefüttert werden.
• Mauser-Fit (#Anzeige) versorgt die Legewachteln mit gut verwertbaren Calcium sowie Aminosäuren für eine optimale Federbildung in der Mauser.
• Proteine: Wachteln brauchen in der Mauser besonders viele Proteine, um neue Federn zu bilden. Beispiele für Proteine sind gekochte Eier, getrocknete Mehlwürmer (#Anzeige), Haferkleie, Weizenkleie, Bierhefe, Insekten und Würmer aus dem Garten.
• Fett: Wenn die Geflügelmauser im Herbst stattfindet und es in der Nacht schon recht kühl ist, haben die Wachteln einen erhöhten Kalorienbedarf. Daher kann die gewohnte Futtermenge ein bisschen erhöht werden und es dürfen zusätzlich ein paar fettreiche Samen wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, gemahlene Kürbiskerne oder ein Spritzer Olivenöl, mit in das Wachtelfutter gemischt werden.
Während eine Wachtelhenne in der Geflügelmauser ist, legt sie weniger oder gar keine Eier. Eine Mauser ist sehr anstrengend für die Wachteln und alle Ressourcen werden verwendet, um das Federkleid zu erneuern und den Legeapparat zu regenerieren.
Die Geflügelmauser bedeutete Stress für Wachteln und deshalb ist im Herbst oft mit einer Legepause bei Wachtelhennen zu rechnen. Wachtelhalter sollten daher geduldig mit ihren Wachteln während der Mauser sein und sich darauf konzentrieren, die Tiere optimal mit einer Extraportion Calcium und Proteinen zu versorgen.
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Viel Freude mit den Wachteln.
Wachtelig – Online Ratgeber zur Wachtelhaltung
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